Nach der Betriebssicherheitsverordnung und der BG-Information: „Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten“ (BGI 694)
ist der Unternehmer für den ordnungsgemäßen Zustand  seiner Leitern verantwortlich.
Er ist verpflichtet, Leitern wiederkehrend auf ihren ordnungsgemäßen Zustand durch einen Sachkundigen prüfen zu lassen.

Als befähigePerson / Sachkundige prüfen wir Ihre Leitern inkl.der geforderten Dokumentation gemäß BGI 694 .

Fragen Sie uns. Wir erstellen Ihnen ein Angebot.


Auszug aus der BGI 645:

Was ist bei der Prüfung und Instandhaltung zu beachten?

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Leitern und Tritte wiederkehrend auf ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden
(Sicht- und Funktionsprüfung). 
Hierzu sind Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen festzulegen.
Die Zeitabstände für die Prüfung richten sich nach den Betriebsverhältnissen, insbesondere nach der Nutzungshäufigkeit,
der Beanspruchung bei der Benutzung sowie der Häufigkeit und Schwere festgestellter Mängel bei vorangegangenen Prüfungen.
Der Unternehmer hat ferner gemäß § 3 Abs. 3 der Betriebssicherheitsverordnung die notwendigen Voraussetzungen zu
ermitteln und festzulegen, welche die Person erfüllen muss, die von ihm mit der Prüfung von Leitern zu beauftragen ist.
Die systematische Überprüfung von Leitern und Tritten lässt sich z. B. mit Hilfe einer Checkliste durchführen.
Um die Erfassung und Prüfung aller Leitern und Tritte sicherzustellen, empfiehlt es sich, diese zu nummerieren und die Checklisten
zu einem Kontrollbuch zusammenzufassen.
Bei der Prüfung sollte besonders auf folgende Punkte geachtet werden:
• Verschleiß, Verformung und Zerstörung von Bauteilen,
• fehlende Bauteile,
• ordnungsgemäße Funktion der Verbindungselemente (z. B. Gelenke bei einteiligen Mehrzweckleitern).

Personen mit ausreichenden handwerklichen Kenntnissen und Fertigkeiten können Instandsetzungsarbeiten geringen Umfanges an Leitern und Tritten durchführen.
Beispiele hierfür sind:
• Auswechseln/Einbau von Leiterfüßen,
• Kürzung der Leiter bei Beschädigung der Holmenden,
• Austausch von einschraubbaren Sprossen.
Bei der Instandsetzung ist zu beachten, dass
• das Anlegen von Bandagen um gebrochene Leiterholme nicht zulässig ist,
• schadhafte oder fehlende Sprossen nur durch Sprossen der gleichen Art ersetzt werden,
• durch die Verwendung von Sprossenhaltern für die Befestigung von Ersatzsprossen die Festigkeit der Holme nicht beeinträchtigt wird.
Bei der Instandhaltung von Aufstiegen aus Holz sollen zum frühzeitigen Erkennen von Schäden nur durchscheinende Lacke, Lasuren und Imprägnierungen verwendet werden.
Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass Leitern und Tritte nach Instandsetzungsarbeiten, welche die Sicherheit dieser Arbeitsmittel beeinträchtigen können, durch eine befähigte Person auf ihren sicheren Zustand überprüft werden.